- Vulkanische Anfänge. Vor Millionen von Jahren bedeckten die Ausbrüche der nahe gelegenen Vulkane (Berg Erciyes, Berg Hasan und andere) Zentralanatolien mit Asche, Bimsstein und Lava. Die Asche verdichtete sich zu einem weichen Gestein namens tuff, härtere Lavaströme bildeten später Schutzkappen auf einigen Schichten.
- Die Erosion schafft die Formen. Wind, Regen und saisonaler Frost erodierten langsam den weicheren Tuffstein. Wo ein Deckstein aus härterem Gestein die darunter liegende Säule schützte, entstand eine hohe Säule, die von einem härteren Gestein gekrönt wurde, der klassische "Feenschornstein", geologisch als hoodoo bezeichnet. Bereiche ohne Decksteine erodierten zu Tälern und Klippen mit lebhaften Farbstreifen.
- Menschliche Schnitzerei. Da der Tuffstein weich ist, lässt er sich leicht aushöhlen. Seit den frühen christlichen Gemeinden (4. Jahrhundert und später) haben die Menschen Häuser, Kapellen, Klöster und ganze unterirdische Zufluchtsorte in den Fels gehauen. Diese Mischung aus natürlichen und von Menschenhand geschaffenen Merkmalen ist einer der Hauptgründe, warum Goreme zum Weltkulturerbe gehört.









